Netzalmanach Februar 2016

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von Fir0002 (talk) (Uploads) (Fir0002 (talk) (Uploads)) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)%5D, via Wikimedia Commons

Es war wieder Berlinale und ich war auch dieses Mal nicht im Kino. Ai Weiwei hat eine Installation gemacht. Antonin Scalia starb.

Es gab dazu viel im Netz. Doch ich konzentriere mich in meinem heutigen, recht kurzen Netzalmanach ganz auf meine persönliche Netzlese jenseits der großen Themen. Diese Beiträge haben mir besonders gut gefallen:

Mein lieber Freund Barbra Streusand beteiligt sich auf seinem wunderbaren Opern-Blog an einer Blogparade, die von den Kulturfritzen unter dem Stichwort #TheaterimNetz initiiert wurde: Aus der Sicht eines passionierten Musikinteressierten (Konsument klingt mir da deutlich zu unbeteiligt) schildert er den Mehrwert von Theater im Netz.

Immer eine sichere Bank ist der Blog Kaffeehaussitzer. Klug ausgewählte Lektüren, anspruchsvolle Themen, gute Photographien. Die Vorstellung des Buches »Technologischer Totalitarismus« ist paradigmatisch für Uwes Herangehensweise – Chapeau!

Eine recht ungewöhnliche Lektüre zum Ersten Weltkrieg stellt uns Caterina von Schöne Seiten vor: David Pfeifer, »Die rote Wand«, einen Roman, der an der Isonzofront spielt. Jochen von Lustauflesen.de wirft einen Blick auf das, was zwischen den Wörtern steht, den Gedankenstrom regelt und den Texten ein Gerüst gibt: die Satzzeichen. Wie und wann werden sie wahrgenommen, wann eventuell vermißt? Ein schöner Beitrag über eine nur scheinbare Nebensache.

Petra schenkt uns auf Philea’s Blog eine mehrteilige Serie über Dandys, die nicht nur bei mir auf große Begeisterung gestoßen ist. Und wir alle hoffen auf die angedeutete Ergänzung über Kokotten und Salonièren. Herr Ärmel schließlich macht blau – in drei anschauenswerten Teilen.

Stefan von Lesewucht hat in diesem Jahr leider noch keine Beiträge veröffentlicht. Aber seine Rezensionen schielen nicht auf Aktualität und seien deshalb nachdrücklich empfohlen.

Zeilentiger liest Kesselleben, so heißt der Blog von Holger, der dort die Leser mit großem Geschick mitnimmt auf Wanderungen, meist rund um Stuttgart, und im Februar auch auf eine Nordlandfahrt.

Zu guter Letzt:

Ende Februar 2015 erschien der erste Netzalmanach – wie die Zeit vergeht!

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4 Antworten zu Netzalmanach Februar 2016

  1. Petra Gust-Kazakos schreibt:

    Guten Morgen & danke fürs Empfehlen … Große Erwartungen … ; )
    Liebe Grüße
    Petra

  2. J. Kienbaum schreibt:

    Vielen Dank, lieber Norman, für die nette Empfehlung. lg_jochen

  3. Pingback: [Sonntagsleserei]: Februar 2016 oder wie läuft das mit dem Bloggen? – Lesen macht glücklich

  4. Pingback: Beiträge des Jahres 2016 | notizhefte

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