1813 – 1913 – 2013

„Am Anfang war Napoleon,“ heißt es bei Thomas Nipperdey zu Beginn seiner ‚Deutschen Geschichte von 1800-1866‘. In Jürgen Osterhammels ‚Geschichte des 19. Jahrhunderts‘ ist er im Register die Person mit den meisten Nennungen – gefolgt von Napoleon III, Bismarck, Marx und Alexander von Humboldt. Soviel zum globalgeschichtlichen Ansatz des Werks.

Für Napoleon und Europa insgesamt bedeutete das Jahr 1813 eine Zeitenwende, die hinführte zum Wiener Kongreß des Jahres 1815 und der dort statuierten äußeren und inneren Ordnung der Staaten Europas, einer Ordnung, deren Strukturen 1913 endgültig ins Wanken gerieten.

Doch es ist nötig, zurückzugehen und kurz den napoleonischen Anfang zu beleuchten. Die Französische Revolution spülte ihn, 1769 geboren, nach oben. Der Artillerieoffizier Bonaparte verband eine steile militärische mit einer politischen Karriere, indem er am 7. November 1799, dem 18. Brumaire VIII, putschte. Zunächst als Erster Konsul, ab 1804 als selbstgekrönter Kaiser der Franzosen war er rasch der mächtigste Mann Europas, dessen Herrschaft neben Krieg und Tod vor allem auch Modernisierung brachte, die – etwa in Gestalt des Code Civil, vormals Code Napoléon – bis heute fortwirkt. Die Weiterentwicklung der deutschen Territorien nach dem Ende des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation wäre ohne den direkten Einfluß Frankreichs in den Rheinprovinzen und den Rheinbundstaaten oder als notwendige Reaktion darauf nach der preußischen Niederlage bei Jena und Auerstädt von 1806 gar nicht denkbar.

Natürlich war der Mann ein Autokrat, sein Plébiscit de tous les jours war die gewonnene Schlacht. Seine Herrschaft war ein Angriff auf die „legitime Ordnung“, sein Kaisertum frevelhaft in den Augen der anderen Kaiser, Könige und Duodezfürsten.

Das Reich lag am Boden, weite Teile waren besetzt oder französisch dominiert, der preußische Hof war nach Ostpreußen verlegt, die Habsburger waren um Konsolidierung ihrer Stellung bemüht. Mit den Friedensschlüssen von Preßburg (1805) und Tilsit (1807) gestaltete Napoleon die französische Hegemonie über weite Teile Mitteleuropas. Rußland hatte zunächst aufgegeben, nur England befand sich noch im Krieg mit Frankreich.

Revolutionsanhänger hatte es in Deutschland viele gegeben; die Aufklärung sollte auch hier wirksam werden, indem die Herrschaft liberalisiert und die Gesellschaft modernisiert werden sollten. Friedrich Schiller wurde 1792 Ehrenbürger der Französischen Revolution – vor allem die ‚Räuber‘, aber auch ‚Kabale und Liebe‘ begründeten seinen Ruf als Revolutionär und Kritiker des Ançien Régime. Abgeschreckt durch die Jakobinerherrschaft wandte sich Schiller später von der Französischen Revolution ab; manifest geworden u.a. im ‚Lied von der Glocke‘ (1799):

Der Meister kann die Form zerbrechen
Mit weiser Hand, zur rechten Zeit;
Doch wehe, wenn in Flammenbächen
Das glüh’nde Erz sich selbst befreit!
Blindwütend mit des Donners Krachen
Zersprengt es das geborstne Haus,
Und wie aus offnem Höllenrachen
Speit es Verderben zündend aus.
Wo rohe Kräfte sinnlos walten,
Da kann sich kein Gebild gestalten;
Wenn sich die Völker selbst befrein,
Da kann die Wohlfahrt nicht gedeihn.

Weh, wenn sich in dem Schoß der Städte
der Feuerzunder still gehäuft,
das Volk, zerreißend seine Kette,
zur Eigenhilfe schrecklich greift!
Da zerret an der Glocke Strängen
der Aufruhr, daß sie heulend schallt,
und, nur geweiht zu Friedensklängen,
die Losung anstimmt zur Gewalt.
„Freiheit und Gleichheit!“ hört man schallen;
der ruh’ge Bürger greift zur Wehr,
die Straßen füllen sich, die Hallen,
und Würgerbanden ziehn umher.
Da werden Weiber zu Hyänen
und treiben mit Entsetzen Scherz;
noch zuckend, mit des Panthers Zähnen
zerreißen sie des Feindes Herz.
Nichts Heiliges ist mehr, es lösen
sich alle Bande frommer Scheu;
der Gute räumt den Platz dem Bösen,
und alle Laster walten frei.
Gefährlich ist’s, den Leu zu wecken,
verderblich ist des Tigers Zahn;
jedoch der schrecklichste der Schrecken,
das ist der Mensch in seinem Wahn.

Jeder deutsche Bourgeois hatte diese Sätze bis in die Weimarer Republik als gesellschaftspolitische Maxime verinnerlicht und lehnte die Revolution als solche ab. Nun habe ich bereits über das Jahr 1913 hinausgegriffen, muß aber noch einmal zurück ins Jahr 1812:

Napoleon marschiert nach Rußland, erringt aber keinen echten Sieg und der Ruf der Grande Armée bekommt Schrammen. In Deutschland regt sich nun ein stärkerer Widerstand gegen die Fremdherrschaft, die überdies zunehmend als drückend empfunden wird. Das „Macht- und Ausbeutungsinteresse [hatte] klare Priorität vor allen freiheitsbegründenden Reformen“, resümiert Thomas Nipperdey (op. cit., S. 69). Die Franzosen herrschten wie Kolonialherren und gerade der Rußlandfeldzug forderte von den „verbündeten“ deutschen Staaten einen hohen Blutzoll.

Aus Rußland zurückgekehrt, faßt Napoleon in Deutschland neuen Mut, hebt Soldaten aus und bereitet die Entscheidungsschlacht vor. Auf der anderen Seite zimmern Preußen, Rußland, Österreich, England und Schweden mühsam eine Koalition. Für wen soll man als Deutscher Partei ergreifen? Napoleon steht nicht mehr für Moderne und Aufklärung, sondern für Fremdherrschaft und permanenten Krieg. Doch die Kaiser von Österreich und Rußland im Verein mit dem preußischen König sind auch nicht diejenigen, für die die Jugend ins Feld ziehen will. Die Befreiung vom Franzosenjoch soll Einheit und Freiheit bringen, dafür wird Begeisterung geweckt. Während sich viele von Napoleon abwenden, hält Goethe unbeirrt zu ihm, die schwarz-rot-goldene Begeisterung bleibt ihm suspekt. Der alternde Goethe begreift sich immer mehr als Entsagenden; er sieht und bewundert in Napoleon den Beweger. Sein Sohn August darf nicht mit den anderen „teutschen Jünglingen“ gegen Napoleon ziehen – was dessen Stellung im Kreise der Altergenossen nicht gerade gefestigt haben dürfte.

Zum intendierten Krieg der Völker mit allen Risiken für die Monarchen von Gottes Gnaden wird der Kampf gegen Napoleon dann doch nicht. Österreichs Staatskanzler Metternich organisiert einen traditionellen Krieg der Mächte. Napoleon sucht wie immer die große Entscheidungsschlacht, als er sich im Oktober 1813 vor den Toren Leipzigs den Verbündeten stellt, kann er diese Schlacht nicht gewinnen. Die Völkerschlacht bei Leipzig bringt die Wende für die Befreiungskriege – am Ende marschieren die verbündeten Heere in Paris ein. Bei dieser Gelegenheit wird dann auch die Quadriga „heimgeführt“ – was ihr im Berliner Volksmund den schönen Beinamen Retourkutsche einbrachte.

Der Begriff der Völkerschlacht wurde von den Zeitgenossen eher selten verwendet, setzt sich aber dann rasch durch; man kann mit ihr die Vielfalt der teilnehmenden Soldaten ebenso bezeichnen wie die Masse der Kämpfenden und Gefallenen. Bis zum Ersten Weltkrieg wird es keine größere Schlacht mehr geben.

1863 erfolgt die Grundsteinlegung für das Völkerschlachtdenkmal, das allerdings erst 1913 – dann freilich mit großem Brimborium – eingeweiht wird.

1813 werden überdies – der Hinweis sei mir als Opernliebhaber gestattet – Giuseppe Verdi (9. oder 10. Oktober 1813 bis 27. Januar 1901) und Richard Wagner (22. Mai 1813 in Leipzig [!] bis 13. Februar 1883) geboren.

1913 feiert Wilhelm II. von Hohenzollern, Deutscher Kaiser und König von Preußen, sein 25-jähriges Thronjubiläum. Der Großsprecher und verbale Säbelraßler begeht den großen Tag als Friedenskaiser – der Versailler Vertrag wird ihm wenige Jahre später die Hauptschuld für den Weltkrieg geben. In der Wiener Hofburg regiert seit dem Dezember 1848 Franz-Joseph I – und er wird dies bis zu seinem Tod im Jahr 1916 tun. Gleichwohl ist die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg ist von einer nicht zu leugnenden Fragilität und großen Ambivalenzen geprägt. Sicherheit, Berechenbarkeit, (scheinbare) Festgefügtheit, das sind die von Stefan Zweig herausgearbeiteten Merkmale der Epoche. Der alte Kaiser Franz-Joseph steht dabei durchaus emblematisch für die Nichtfortsetzbarkeit der Epoche. Ist das in Deutschland anders? Der Friedenskaiser ist Anfang Fünfzig (und wird erst 1941 sterben) mit einer stattlichen Schar von Söhnen und Enkeln. Aus der Perspektive der Dynastie könnte alles so weitergehen… Gleichzeitig ist das Reich die dynamischste Volkswirtschaft Europas, das Land der Nobelpreisträger und Tüftler, mit der geringsten Analphabetenquote Europas. Die Jahrzehnte der Auswanderung sind vorbei, Arbeiter haben ein Auskommen, die unter Bismarck eingeleitete Sozialgesetzgebung zeitigt erste sichtbare Erfolge.

Während es diese Dynamik gibt und sie sich kontinuierlich ausbreitete und fortsetzt, machen die bekannten verfassungsrechtlichen Defizite und die anachronistische Bevorzugung von Adel und Militär dem Land zu schaffen, bremsen diese Dynamik aus oder leiten Energien in viel sinnloses Streben. Im Berliner Hofrangregelement von 1878 steht der Rektor der Berliner Friedrich-Wilhelm-Universität (wie seine Kollegen) auf der 47. von 62 Rangstufen, zwischen den Ober-Hof- und Dompredigern und den ihnen im Range gleichstehenden katholischen Geistlichen (46) und den Oberst-Lieutenants (48). Bei John C.G. Röhl, ‚Kaiser, Hof und Staat‘, 3. Aufl. 1988, S. 78-115, kann man sich diesen Anachronismus im Detail anschauen.

Das Fin de Siècle ist auch eine Zeit der Furcht vor dem Neuen, der Dynamik, der seelenlosen Rohheit, der Technik. Verfallsängste und -phantasien prägen die Stilrichtung der Dekadenz. Die Nervenkrankheit Neurasthenie wird diagnostiziert, Erschöpfung ein Thema, kombiniert mit schwankenden Männlichkeitsbildern und aufkommender Forderungen nach Frauenemanzipation. Die Lehren Darwins und Freuds Entdeckung des Unbewußten bringen große Unsicherheit hervor. Literatur und bildende Kunst spiegeln diese Entwicklungen. Philipp Blom, ‚Der taumelnde Kontinent, Europa 1900-1914‘, 2011, bringt eine wirklich lesenswerte Gesamtschau der Epoche aus diesem Blickwinkel.

1912 und 1913 werden die beiden Balkankriege geführt, noch lokal begrenzt, aber die beteiligten Imperien Osmanisches Reich und Österreich-Ungarn können den Status quo nicht mehr sichern. Der Nationalismus entfaltet gegenüber die Vielvölkerstaaten immer stärker seine Attraktivität. Die Balkankriege nehmen bedeutende militärische Entwicklungen schon vorweg, ohne daß sich dies groß auf die Planungen des Krieges ausgewirkt hätte. Es werden die modernsten Waffen eingesetzt, es kommt zu Dauerbeschuß statt offener Feldschlacht, es werden Massaker an Zivilisten und Kriegsgefangenen begangen.

„Endlich Krieg!“ – das rufen die, die ihre eigene Männlichkeit in der Krise sehen, aber auch Käthe Kollwitz notiert am 1. August 1914 in ihrem Tagebuch: „Gott sei Dank, daß mobil gemacht ist, die Spannung war nicht mehr zu ertragen.“ In Frankreich wird die sogenannte Union sacrée verkündet, im Deutschen Reich der Burgfrieden proklamiert. Innere Geschlossenheit für die Zeit der äußeren Bedrohung ist das Gebot der Stunde. Diesem Augusterlebnis folgen die überall entwickelten „Ideen von 1914“, Intellektuelle begrüßen den Krieg und beziehen Position für ihr Land: Am 18. September 1914 erscheint in der New York Times unter dem Titel „Civilization“ eine Stellungnahme von 54 britischen Autoren, über 1000 russische Intellektuelle unterzeichnen einen Aufruf „An unser Vaterland und die gesamte ziviliserte Welt“. Entsprechende Manifeste erscheinen in Portugal und auch in Frankreich. Am 4. Oktober 1914 veröffentlichen deutsche Bildungseliten den „Aufruf an die Kulturwelt“.

Der Gegensatz von westlicher Zivilisation und deutscher Kultur, der hier erkennbar wird, prägt dann auch eine zeitgenössische Kontroverse der Brüder Thomas und Heinrich Mann, in deren Verlauf Thomas den älteren Heinrich als Zivilisationsliteraten verunglimpft.

Das Jahr 2013 ist ein Jubiläumsjahr, der Blick zurück ist musealisierend und oftmals kommerzialisiert. Im Rückblick erweisen sich 1813 und 1913 als fern und nah gleichermaßen. Immer noch nachhallende Entwicklungen, aber auch manche mentale Verwerfungen sind mit beiden Jahreszahlen verbunden. Christopher Clarks vieldiskutiertes Buch ‚Die Schlafwandler“, 2013, stellt fest, daß das seinerzeitige internationale System die Bewährungsprobe nicht bestand. Wie geht unser internationales System mit den aktuellen Herausforderungen um? Die Stichworte lauten Kampf gegen den internationalen Terrorismus, Bankenkrise, Klimaveränderungen.Braucht es eine Stärkung der institutionalisierten multilateralen Strukturen oder ist eine weitere Informalisierung der Weltpolitik die bessere Lösung?

Weitere verwendete Literatur:

Andreas Platthaus, ‚1813, Die Völkerschlacht bei Leipzig und das Ende der alten Welt‘, 2013.

Günter de Bruyn, Die Zeit der schweren Not, Schicksale aus dem Kulturleben Berlins 1807 bis 1815, 2013.

Bruno Cabanes/Anne Duménil (Hrsg.), ‚Der Erste Weltkrieg, Eine europäische Katastrophe, 2013.

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11 Antworten zu 1813 – 1913 – 2013

  1. literaturen schreibt:

    Ein wirklich großartiger Artikel! Vielen Dank dafür! Das Buchvon Philipp Blom landet auf der berühmten Wunschliste.;)

  2. schtiewo schreibt:

    Kann ich mir nur anschließen. Toller Artikel. Illies hab ich gelesen. Blohm folgt.

  3. Wolfgang Schnier schreibt:

    Zwei Dinge sind mir beim Lesen eingefallen: Die APuZ hatte kürzlich einen Schwerpunkt zum Jahr 1913: http://goo.gl/lG8vO7
    Und: Die FAZ einen Artikel zu Weihnachten 1813: http://goo.gl/wbLPhN

    Interessant finde ich ja auch das Interesse an dieser Art von Rückblick. Das hat es bei der Reihung 1800-1900-2000 so nicht gegeben (oder ich habe es verpennt). Nunja, so ist es vermutlich auch wirklich spannender!

    • nweiss2013 schreibt:

      Den Weihnachtsbeitrag habe ich im Dezember auch gelesen; die APuZ muß ich mir anschauen. Danke für den Hinweis.
      Ob es vor 13 Jahren solche Vergleiche gab, weiß ich gar nicht mehr; gelegentlich wurde an „die Jahrhundertwende“ erinnert, womit man ja gemeinhin das Jahr 1900 meint. 1800 wird durch die drei Jahrzehnte drum herum etwas überlagert. Aber eine interessante Frage, warum wir heute die Reihe mal herstellen und mal nicht.

  4. Pingback: Die Sonntagsleserin #KW5 | Literaturen

  5. nweiss2013 schreibt:

    Im sehr lesenswerten Blogjournal „Public History Weekly“ gibt es übrigens diesen Artikel zum Tema: http://public-history-weekly.oldenbourg-verlag.de/1-2013-2/200-jahre-voelkerschlacht-bleibt-nach-eventisierung/

  6. SalvaVenia schreibt:

    Einem Historiker sollten m.E. Tadel wie „Großsprecher, Säbelrassler“ oder ähnliche Wertschätzungen nicht unterlaufen. Diese helfen der eigenen Sache wenig und verleiden einem Lesenden dieselbe, selbst wenn er ansonsten durchaus wohlmeinend gesonnen sein mag.

    Und wenn sich solcher Wertschätzungen in Bezug auf die Persönlichkeit Wilhelm II. schon nicht enthalten wird, welche Beschreibungen müßte dann erst all den wirklichen Kriegshetzern, sprich Frankreich, Großbritannien, den Vereinigten Staaten oder dem Russischen Reich gegenüber zugesprochen werden? Gäbe es ein entsprechendes Vokabular überhaupt, in dem ein Säbelrassler eine nur untergeordnete Stufe bildete?

  7. Pingback: Zwar weiß ich viel, doch will ich alles wissen! | notizhefte

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