Habermas und das Völkerrecht

Seit geraumer Zeit äußert sich der Denker und Diskurstheoretiker zu Fragen der internationalen Ordnung. Faktizität und Geltung ist die monumentale Bilanz seiner Arbeit an einer Rechtstheorie, aber dem Völkerrecht hat er sich mehr als öffentlicher Intellektueller genähert, um in politische Streitigkeiten eingreifen zu können. Habermas hat sich von keinem geringeren als von Armin von Bogdandy, einem der Direktoren des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, in das Völkerrecht und das Europarecht einführen lassen und auch mit dem Flensburger Soziologen Hauke Brunkhorst einen regen Austausch betrieben. Beide Kollegen pflegen, wie ich aus eigener Anschauung weiß, den interdisziplinären Austausch intensiv und vor allem neugierig. Das Ringen um die gemeinsame Sache, den anderen verstehen wollen und im Gedankenaustausch vorankommen – an den Arbeiten Habermas‘ zur internationalen Ordnung und den damit verbundenen Fragen des Völker- und Europarechts kann man es erkennen.

In der Zeitschrift für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht (ZaöRV), Heft 2/2013 ist ein Interview abgedruckt, das Armin von Bogdandy mit Jürgen Habermas zu „Diskurstheorie und Völkerrecht“ geführt hat und das eine knappe Bilanz der Habermasschen Überlegungen zieht.

Seine dort zusammengefaßten Schlußfolgerungen hat Habermas in mehreren Schritten erarbeitet, von denen drei in diesem Blog nachvollzogen und dabei etwas näher betrachtet werden sollen:

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Erste Sätze: Machiavelli, Der Fürst

„Alle Staaten, alle Gewalten, die Macht über Menschen gehabt haben und noch haben, sind entweder Freistaaten oder Alleinherrschaften.“

Niccolò Machiavelli, Il Principe, posthum 1532,
Der Fürst, hrsg. und übers. von Rudolf Zorn, 6. Aufl. 1978, S. 3.

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Sommerlich leicht II

Erneut stelle ich einen Rosé vor, heute „Felix“, einen Spätburgunder Rosé QbA 2012 trocken vom Weingut Jakob Neumer.

294Biologisch angebaut und überdies als vegan zertifiziert, habe ich diese Flasche – mit Schraubverschluß – in der Berliner Weinhandlung Traubenblut erworben.

Erdbeeraromen und einen leichten Minzgeschmack, so charakterisierte der Verkäufer den Wein. Bei den Erdbeeraromen gehe ich mit, den Minzgeschmack vermag ich dagegen nicht zu erahnen. Aber ein angenehmer Sommerwein ist das auf jeden Fall, auch dank der 12,0 % Vol.

Trinkempfehlung!

Und am Samstag, den 10. August 2013, hat es der Wein auch ins Radio geschafft!

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Liebe Leserinnen und Leser,

da bin ich wieder und werde bald, nachdem ich zuerst richtige Post und Mails abgearbeitet habe und auch schon im Büro gewesen bin, wieder einen Beitrag posten. Ich muß nur noch Zeit finden, meine Notizen zu sortieren und zusammenzufügen.

041In diesem Garten habe ich meine kurzen Ferien vor allem lesend verbracht, aber gelegentlich mußten auch ein paar Rosen geschnitten werden, wie man sehen kann.

Glücklicherweise gab es auch eine schattenspendende Markise, unter der ich dann recht passend ein Buch über den Ölrausch im Kalifornien der 1920 Jahre lesen konnte. Darüber dann bald mehr!

Erstellt am von nweiss2013 | Hinterlasse einen Kommentar