Kunst und Archäologie der griechischen Welt

In vierzehn Kapiteln – angepaßt an die Semesterwochen eines amerikanischen Colleges – werden Kunst und Archäologie der griechischen Welt über einen Zeitraum von rund 2.000 Jahren erzählt. Das Buch behandelt überwiegend den östlichen Mittelmeerraum, es setzt in der Bronzezeit auf Kreta und den Kykladen ein und schreitet dann chronologisch voran, um mit dem Anbruch des letzten Jahrhunderts vor Christus zu enden.

Der Autor, Richard T. Neer, ist Professor für Klassische Kunstgeschichte an der Universität Chicago. Das Buch erschien 2012 im Original, dann 2013 auf Deutsch bei der Wissenschaftlichen Buchhandelsgesellschaft. Dank der guten Gliederung und Strukturierung der Kapitel, unzähliger Fotos, Karten und Zeichnungen ist das Buch sehr anschaulich und gut durchzuarbeiten. Zusammenfassungen am Ende der Kapitel erlauben eine Lernkontrolle.

Das Spektrum der behandelten Themen ist breit und umfaßt alle Bereiche des menschlichen Lebens; gezeichnet wird ein sehr lebendiges Porträt einer Region und der dort lebenden Menschen mit ihren Interaktionen.

Das Buch begleitet mich auf meinem Antiketrip und seine Lektüre macht mir viel Freude. Keine juristische Fachlektüre, keine Belletristik, sondern ein gut gemachtes Lehr- und Lernbuch zu einem historischen Thema, ebenso informativ wie schön gestaltet.

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