Ingeborg Bachmann | Eine biographische Annäherung

Ina Hartwig, Wer war Ingeborg Bachmann? Eine Biographie in Bruchstücken, 2017, Tb. 2018, 265 Seiten plus 53 Seiten Apparat.

Ina Hartwig, Wer war Ingeborg Bachmann?

Ina Hartwig, Wer war Ingeborg Bachmann?

Die promovierte Gesisteswissenschaftlerin, Autorin und Literaturkritikerin ist seit 2016 Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main. Sie wurde u.a. 2011 mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet.

In acht Kapiteln nähert sich Hartwig der Person Ingeborg Bachmann aus unterschiedlichen Perspektiven und unter Betonung unterschiedlicher Aspekte ihrer Persönlichkeit, ihres Lebens, ihres Werk oder ihrer Bezugspersonen. Sie ergänzt dies um die Wiedergabe von mehreren Gesprächen, die sie zur Vorbereitung des Buches mit Zeitzeugen geführt hat.

Daraus entsteht diese „Biographie in Bruchstücken“, die weder chronologische Vollständigkeit anstrebt noch sämtlichen Dimensionen dieses komplexen und intensiven Lebens gerecht werden will. Im Ergebnis gelingt es der Autorin, Ingeborg Bachmann als eigenständige und starke Frau vorzustellen, deren Lebensspanne (1926-1973) genau in die Mitte des 20. Jahrhunderts fällt und die dazugehörenden Verwerfungen umfaßt.

Eine von Männern dominierte Welt entsteht vor dem inneren Auge der Leser, in der Frauen bestimmte Rollen und Möglichkeiten zugewiesen bekommen; Bachmann will sich nicht einordnen lassen, sondern sich selbst positionieren. Hartwigs Buch zeigt Möglichkeiten, Gefahren und Grenzen eines solchen Wegs anschaulich auf.

Wir essen Schwarzbrot, damit ihr euer Werk schreiben könnt!
(S. 208; Ausruf von Marianne Oellers, der späteren Ehefrau von Max Frisch)

Andere Frauen, wie Marianne Oellers oder wie Christine Koschel und Inge von Weidenbaum –  Mitherausgeberinnen von Bachmanns Werken – oder die Fotografin Renate von Mangoldt, haben andere Pfade eingeschlagen, aber sie berichten anschaulich über ihre Begegnungen mit Ingeborg Bachmann. 

Das Buch führt nicht in das Werk Ingeborg Bachmanns ein, vielmehr setzt es an manchen Stellen dessen Kenntnis voraus. 

Besonders interessant fand ich die Abschnitte über das Internationale Seminar in Harvard, das Henry Kissinger als junger  Mann für die Ford-Stfitung organisiert hatte, und über das Gespräch Hartwigs mit dem mittlerweile 93-jährigen in Berlin. Bachmann war 1955 in Harvard (S. 84ff.) und ein Briefwechsel mit Kissinger während der folgenden zehn Jahre (S. 261ff.) beschließt das Buch. Bachmann gewinnt dadurch für Hartwig eine über das Werk hinausgehende Zeitgenossenschaft.

Das eigenwillig geschriebene Buch lohnt die Lektüre. 

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Maler und Chronist der Sattelzeit | William Turner

Inge Herold, Turner auf Reisen, 1997, 133 Seiten

Inge Herold, Turner auf Reisen

Inge Herold, Turner auf Reisen

Joseph Mallord William Turner (1775-1851) lebte in einer prägenden Epoche, seine Lebensspanne fällt komplett in die „Sattelzeit“, jene vielbeschworene Übergangsphase von der Frühen Neuzeit in die Moderne. Seine Kunst legt Zeugnis ab von jenem Wandel, an dem er selbst, als Beobachter und Reisender, teilhatte.

Bereits als junger Mann ist Turner regelmäßig gereist, zunächst innerhalb der britischen Inseln, dann, ab 1802 immer wieder auf dem europäischen Festland. Die politischen Verhältnisse seiner Zeit, zunächst die Französische Revolution und danach die napoleonischen Kriege, schränkten Turners Bewegungsradius anfangs ein. Nach 1815 profitierte er dann von den Modernisierungsleistungen des Imperators, der Verkehrswege hatte ausbauen lassen, und insgesamt wichtige Weichenstellungen hin zur Moderne angestoßen hatte.

Das Buch verbindet Informationen über die zahlreichen Reisen auf den britischen Inseln und über den Kontinent mit Erläuterungen zu den politischen Rahmenbedingungen und den technischen Problemen des Reisens. Zahlreiche, überwiegend farbige Reproduktionen illustrieren den Band. Turner malte klassische Orte, Bauwerke und Ansichten, lieferte also einerseits das, was das traditionelle Reisepublikum erwartete. Andererseits überraschte er durch ungewohnter Blickwinkel, die selbst bekannte Szenerien ganz neu erscheinen ließen. Außerdem dramatisierte es Ansichten durch kühne Ausschnitte, intensive Wetterdarstellungen und Verdichtung mehrerer Eindrücke. Er kombinierte Dramatik mit Dynamik und zauberte mit dem Licht.

Mir gefällt an dem Buch besonders die Verbindung von kunstgeschichtlicher Perspektive mit allgemein historischer Darstellung.

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Willi Winkler | Das braune Netz

Willi Winkler, Das braune Netz | Foto: nw2019 #Sachbuch

Willi Winkler, Das braune Netz | Foto: nw2019

Willi Winkler, Das braune Netz. Wie die Bundesrepublik von früheren Nazis zum Erfolg geführt wurde, 351 Seiten plus 62 Seiten Anhang.

Worum geht es?

Der langgediente Journalist (Zeit Spiegel, Süddeutsche) und Autor mehrerer Bücher legt hier eine akribische Erzählung über die ersten zwanzig Jahre der Bundesrepublik Deutschland vor, die er mit dem Amtsantritt Willy Brandts enden läßt. Dabei geht er der Frage nach, wie staatliche Neuorganisation, gesellschaftliche Neuordnung und wirtschaftlicher Wiederaufbau unter – positiver wie negativer – Mitwirkung ehemaliger Nationalsozialisten, Wehrmachtsangehöriger und SS-Männer zustande kam.

Vorgehensweise

Winkler präsentiert eine lange Liste von mehr oder weniger schuldig gewordenen Männern (und wenigen Frauen), denen es besser oder schlechter gelang, die früheren Taten und oder Äußerungen geheim zu halten, oder die zumindest ihre Biographie soweit beschönigen können, daß sie wieder tragbar sind.

Autoritarismus, Antibolschewismus und Antisemitismus leben weiter fort und prägen Kurs und Klima des neuen Landes, das erst allmählich zu sich selbst und zu Willy Brandt findet.

Kritik

So wichtig es ist, die Fakten zu kennen und hinter manche aufgehübschte Biographiefassade zu blicken, so schwach ist der Text als Transformationsstudie. Der Autor nimmt eine dezidiert linke Perspektive ein, hält einen konsequent anklagenden Ton und liefert – nichts. Kaum Analysen, keine Alternativerzählungen, nur Empörung und Polemik. War man da nicht schon einmal weiter? Dieses Nachhutgefecht des inzwischen 62jährigen Autors ist irgendwie enttäuschend.

Es bleibt nämlich völlig offen, wie sich die Demokratie festigte, warum die Westintegration gelang und weshalb so ein Experiment wie die europäische Einigung überhaupt möglich war.

So reduziert sich die Leistung des Autors darauf, Entschuldigungsstrategien und Rechtfertigungsargumente als bloße Schutzbehauptungen zu enttarnen; sie belegen keine Reue, sondern sollen Karrierewege offenhalten und dem erfolgreichen Selbstbetrug der Täter und der Täuschung der anderen dienen. Es ist bedrückend, all diese Lügen und Selbsttäuschungen, die lauen Rechtfertigungsversuche und die kühnen Entschuldigungsstrategien zu lesen. Es ist die Stärke des Buches, dies in großer Dringlichkeit zu erzählen: Die alten Kameraden sitzen überall, in den Amtstuben, den Zeitungs- und Rundfunkredaktionen, sie drehen Filme und moderieren Sendungen, sie schreiben Drehbücher und werden Fernsehpolizisten, schreiben Weltbestseller und im Feuilleton, sie lehren an den Universitäten, sprechen Recht in den Gerichten und leisten als Ärzte und Wissenschaftler Vorzügliches.

Doch eine Antwort auf die Frage des Untertitels, nämlich „Wie die Bundesrepublik von früheren Nazis zum Erfolg geführt wurde“, die bekommt man durch die Lektüre des Buches nicht.

Unterste Schublade ist die vergleichende Erzählung von Adenauers achtzigstem und Hitlers fünfzigstem Geburtstag. Vom Gerechtigkeitssinn und der Noblesse seines vorgeblichen Idols Willy Brandt ist der Kampagnenjournalist Winkler hier meilenweit entfernt. Während er mit Schaum vorm Mund gegen den Kanzler wütet, dem er attestieren muß, kein Nationalsozialist gewesen zu sein, schreibt er auf der nächsten Seite sachlich bis verständnisvoll über die Journalisten, die nahtlos von Unterstützern des Endsiegs zu den Wächtern der neuen Demokratie geworden waren. Daß sie sich vielleicht aus Kompensationsgründen  so ins Zeug warfen, kommt ihm kaum in den Sinn, während er an anderer Stelle immerhin ihren Wehrmachtsberichtston kritisiert hatte und kurz danach schildert, daß selbst beim Spiegel Altnazis schrieben und mit der aus anderen Altnazis bestehenden Organisation Gehlen Kontakt hielten. Schlimm, jaja, aber Adenauer. Noch schlimmer.

Natürlich stand die Kombination aus echtem Konservativismus, autoritären Zügen Adenauers und seinem zunehmendem Altersstarrsinn quer zum sich liberalisierenden Zeitgeist, zumal aus der Perspektive einer sich herausbildenden modernen Linken. Doch geht die hier vorliegende Diffamierung Winklers weit über sachlich begründete Kritik hinaus und holt – für Nachgeborene typisch – Kulturkämpfe nach, bei denen man natürlich auf der richtigen Seite gestanden hätte.

Finis

Dann endlich, nach dem Debakel des Alten um das Regierungsfernsehen und nach der Spiegelaffäre, der Machtwechsel: Wahl Gustav Heinemanns zum Bundespräsidenten. Unter tätiger Mithilfe der FDP, geführt von Walter Scheel, wie Strauß Oberleutnant der Wehrmacht, anders als dieser aber früher auch mal in der Partei.

Kritik, Protest, Brandsätze in Kaufhäusern – die neue Zeit zieht herauf. Doch dann springt Winkler wieder zurück in das Jahr 1950, um dem Bild des Autokraten Adenauer weitere Facetten hinzuzufügen. Für Winkler wurde die Chimäre der Wiedervereinigung rund um die Stalinnote auf dem Altar der von den Rechten betriebenen Aufrüstung geopfert – und dann muß er sich einen Absatz zur Aussöhnung mit Israel abpressen, die die gleichen Leute vorantreiben. Aber da FJS nur Waffen verkaufen will, macht für den Autor dann doch alles Sinn.

Mein Fazit

Das Buch bietet viele Informationen im Überblick, schwankt zwischen anekdotischem Erzählton und politischer Kampfschrift. Es gibt keine zufriedenstellende Antwort darauf, wie die alten Nazis nun das Gelingen des neuen Staates beförderten. Polemik statt Analyse – mir war das zuwenig bei so einem wichtigen Thema. Das geschlossene Weltbild des Autors folgt in gewisser Weise dem Muster „Alles Schlampen, außer Mutti!“. Sein Buch liefert dementsprechend auch keine neuen Erkenntnisse, es erspart dem Leser letztendlich nur die Durchsicht der NSdAP-Mitgliederkartei.

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Vortreffliche Frauen | Ein englischer Roman

Barbara Pym: Vortreffliche Frauen | Foto: nw2019

Barbara Pym: Vortreffliche Frauen | Foto: nw2019

Barbara Pym, Vortreffliche Frauen, 1952, dt. 2019 (aus dem Englischen von Sabine Roth), 349 Seiten. Im London der frühen Nachkriegsjahre beschreibt das Buch das Gemeinde- und Gefühlsleben einer unverheirateten Frau über Dreißig, deren Weg in die Altjüngferlichkeit vorgezeichnet scheint.

Inhalt und Gegenstand

Julian Malory, der Pfarrer von St. Mary, und seine Schwester Winifred sind zusammen mit Mildred Lathbury, einer verwaisten Pfarrerstochter und Ich-Erzählerin, das Kraftzentrum des Gemeindelebens in einem kaum noch vornehm zu nennenden Stadtteil von London. Das Leben, das bisher gemächlich seinen Gang gegangen war, wird durcheinandergewirbelt. In ds Haus, in dem Mildred wohnt, ziehen die Napiers ein. Sie ist Anthropologie, er Marineoffizier – und ihre während des Krieges geschlossene Ehe steht unter keinem guten Stern. Mit Allegra Gray, einer Pfarrerswitwe, erscheint ein neues Gemeindemitglied. Wenn aus drei Personen sechs werden, ergeben sich neue Optionen und Konstellationen.

Von deren Eintreten und Ausbleiben, von Verwicklungen und Mißverständnissen sowie von Komplikationen durch gelegentlich auftretende Rand- und Nebenfiguren handelt das Buch.

Es tut dies in einer präzisen Sprache, die mit wenigen Worten Stimmungen erfaßt und Personen charakterisiert, die lakonisch ist und immer wieder sehr humorvoll.

Konstellationen und Veränderungen

Wie schon eine Generation zuvor hat der Krieg Bewegung in die Gesellschaft gebracht, von der gerade die Frauen profitieren konnten. Ihre größere Selbständigkeit, die Selbstverständlichkeit der Erwerbsarbeit trifft in der anschließenden Restaurationsphase auf überkommene Moral- und Sittlichkeitsvorstellungen.  Und so geht es oft um die Notwendigkeit oder (letzte) Gelegenheit, eine Ehe einzugehen. Wann wird ein Gespräch zwischen einer Frau und einem Mann zu einem Flirt? Wessen Einschätzung ist dafür ausschlaggebend? Sind Frauen solidarisch miteinander oder immer (potentielle) Rivalinnen? Tratsch, Erinnerungen, traditionelle Konversation – das Buch bietet alle Aspekte des Zusammenlebens bei jederzeitiger, oft spröde wirkender Wahrung von Distanz und Haltung.

Wir gingen in die Kirche hinüber und fingen an, die Blumen zu sortieren und festzulegen, was wo verwendet werden sollte. Winifred als Julians Schwester beanspruchte wie immer das Vorrecht der Pfarrfrau, den Altar zu schmücken, auch wenn ich sagen muss, dass sie dabei oft keine ganz glückliche Hand hatte. Ich hatte mich von einem sehr bescheidenen Fenster, das niemand je bemerkte, zu Schwester Blatts Gehilfin beim Lettner hochgearbeitet, und zu zweit mühten wir uns damit ab, alte Schmalzfleischgläser mit Drähten so festzuzurren, dass sich Blumen hineinstecken ließen. Lady Farmers Lilien würden natürlich auf dem Altar stehen. Überall wurde geschwatzt, und ich musste an Trolles Beschreibung von Lily Dale und Grace Crawley denken, die sich beide in Kirchen so heimisch fühlten, daß sie es »an Ehrfurchtslosigkeit fast mit zwei Hilfspfarrern hätten aufnehmen können«. Eine Weile lief alles friedlich, jede Helferin werkelte emsig in der ihr zugeteilten Ecke, und Julian und Father Greatorex spazierten herum, lobten viel und halfen wenig. (S. 161f.)

Männer sprechen sich bei Mildred aus, ohne eine Partnerschaft in Betracht zu ziehen, sind aber empört und enttäuscht, sie erkennen oder zu erkennen glauben, sie interessiere sich für einen anderen Mann. Die Ehe ist – wie auch die verpaßte Ehe – Daseinszweck.

Einzuwenden, dass ich Julian Malory nie hatte heiraten wollen, schien mir verlorene Liebesmühe. Die Gemeinde hatte mich eindeutig zur Hauptverschmähten erkoren, und ich musste die Position mit soviel Würde bekleiden wie irgend möglich. (S. 229)

Kirchenbindung trifft auf Kirchenferne, Gemeinsinn auf Egoismus, Empathie auf Kaltschnäuzigkeit – was ist echt, was nur Fassade? In kurzen Dialogen loten die Figuren Spielräume aus und versichern sich gegenseitig ihrer Positionen oder ihres wechselseitigen Unverständnisses. Verbindungen werden ebenso angebahnt wie Trennungen vollzogen – und Mildred ist stets Beobachterin, wird aber auch in die Vorgänge hineingezogen, oft gegen ihren Willen.

Wir gingen wieder hinaus und in ein Café, das er kannte, eine Teestube, die mir noch nie aufgefallen war und die gute Kuchen hatte. Aber die Kuchen waren zweitrangig. Vielleicht lag es daran, daß ich reichlich und spät zu Mittag gegessen hatte, jedenfalls hatte ich kaum Hunger. Er war so heiter und amüsant, und er gab mir das Gefühl, selbst heiter und amüsant zu sein, und ein, zwei meiner Bemerkungen waren sogar tatsächlich recht witzig. (S. 103)

Falls ich mich durch Everards Einladung geschmeichelt gefühlt hatte, war ich nun wieder an den Platz gestellt, an den ich gehörte: den einer Frau, bei der die Topflappen an einem Haken neben dem Herd hingen. (S. 255)

»Übertreib’s besser nicht, sonst denkt er, du wärst hinter ihm her.«

Ich gab ihr recht, dass das ungünstig wäre, und stellte mir Williams Knopfaugen vor, rund und entsetzt. (S. 272)

In mancherlei Hinsicht ist das Buch eine Variation des berühmten Satzes von Loriot, Männer und Frauen paßten einfach nicht zusammen. Alle, oder jedenfalls die meisten Figuren des Buches sind guten Willens, machen einander aber trotzdem das Leben schwer.

Muß man sich lieben, um zu heiraten? Reichen auch Sympathie, Bewunderung, Respekt oder Wertschätzung aus? Was empfinden Menschen überhaupt füreinander?

Die Autorin verordnet ihrer Heldin keine tiefschürfenden Gedanken über diese untergründigen Dinge, läßt sie aber auch nicht nur im richtigen Augenblick ganz patent eine Tasse Tee reichen. Am Ende werben drei Männer um sie. Aber die Aussichten sind nur teilweise verlockend.

Mein Fazit

Ein sehr unterhaltsamer Roman, flüssig geschrieben und dazu als Sittengemälde ein interessantes Zeitdokument – freilich mit einem sehr überholten Frauenbild. Dennoch klare Leseempfehlung!

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