Ein paar Worte zu meiner Bibliothek

Während all meine Schallplatten, Musikkassetten und CDs sich in einem Raum befinden, sind meine Bücher auf drei Orte verteilt. Ein großer Teil der Fachliteratur steht zweckmäßigerweise in meinem Büro an der Universität. Drei- oder vierhundert Bücher, in die ich heute seltener hineinschaue, stehen bei meinen Eltern. Darunter 74 Bände „Kamay“, wie es bei Joachim Fest so schön heißt. Mein Großvater, der als Kind selbst immerhin zwanzig Bände sein eigen nennen durfte, war stolz, sie mir nach und nach alle schenken zu können, druckfrisch und nagelneu. Einen Anlaß fand er immer. Und ich las sie alle, viele fünfmal. Außerdem steht da einiges über Preußen, die gesamten Goethe, Schiller, Shakespeare – und ziemlich viel von Agatha Christie.

Regal 3Das meiste aber steht in meiner Berliner Wohnung und ist hier auf den Bildern zu sehen. Zu den „Schmuckstücken“ gehören sicherlich die Münchner Goethe-Ausgabe in 33 Bänden und die Propyläen-Weltgeschichte in zwölf Bänden. Aber auch einige antiquarische Völkerrechtspublikationen, wie Hans Kelsens “The Law of the United Nations. A Critical Analysis of Its Fundamental Problems” aus dem Jahr 1951 oder das zwischen 1924 und 1929 in drei Bänden erschienene „Wörterbuch des Völkerrechts und der Diplomatie“, herausgegeben von Karl Strupp, zählen dazu.

Das braune Regal steht in meinem Arbeitszimmer, die beiden weißen im Wohnzimmer. Kunst, Musik, Geschichte und Belletristik stehen dementsprechend im Wohnzimmer, Rechts- und Politikwissenschaft im Arbeitszimmer.

Regal 2Regal 1

Meine Leseplätzchen kann man mittlerweile auch sehen!

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12 Antworten zu Ein paar Worte zu meiner Bibliothek

  1. Songbrief schreibt:

    Beeindruckende Bibliothek!:-)

  2. Petra Gust-Kazakos schreibt:

    Schön – und so ordentlich : ) Vielleicht hättest du Lust, bei mir deine „Leseplätzchen“ zu präsentieren? Beispiele findest du hier: http://phileablog.wordpress.com/category/leseplatzchen/
    Ich würde mich freuen.

  3. 54books schreibt:

    Tolle Bibliothek!!
    Der Kelsen natürlich für bibliophile Juristen ein Sahnehäubchen!

  4. Pingback: Leseplätzchen, Folge 34 | Philea's Blog

  5. Karin schreibt:

    Ich liebe diese Besuche in privaten Buchparkhäusern inzwischen sehr. Philea hatte da eine wunderbare Idee. Die Nöte, den Erfindungsreichtum seine Schätze zu horten, übersichtlich zu machen, haben alle Buchliebhaber und wenn dann dazu noch eine Fachbibliothek kommt, die wirklich raumgreifend ist, dann wird es noch schwieriger, vor allem wenn mit den Jahren immer mehr Buchperlen einziehen wollen, ich kann ein Lied davon singen.
    Die Idee mit den Leseplätzchen werde ich bei mir auch noch aufgreifen…wenn der Sommer vorbei ist.
    Notizhefte ist auch ein schöner Name für einen Blog.

    mit buchliebhaberischen Grüßen vom Dach in Hanau

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