Netzalmanach Juli/August

Nach einer Woche mit vielen Blogeinträgen habe ich am Wochenende mehr rezipiert, was andere so geschrieben haben; eine Auswahl füllt heute den Netzalmanach. Viel Spaß beim Entdecken oder Wiederlesen!

Der Deutsche Buchpreis spielt natürlich eine große Rolle. Zunächst einmal beeindruckt es mich, wieviele bereits drei oder mehr der nominierten Bücher gelesen und in den meisten Fällen auch bereits darüber gebloggt haben.

Und gibt es eine Reihe von Beiträgen, die die Favoriten der jeweiligen Blogger vorstellen. Manche Methode erinnert ein wenig an die Kremlologie, aber die Ergebnisse sind alle interessant: Frau Hautsachebunt und Buzzaldrins Bücher kommen trotz gewisser Überschneidungen doch zu sehr individuell begründeten Ergebnissen. Augenzwinkernd ging Sätze & Schätze das Thema schon früh an und fragte dann ernsthaft: Was bleibt vom Preis?

Daß Buchblogger nicht nur ihre Kaffeetasse mit dem Buch fotografieren, dürfte jedem klar sein, der schon mal die wunderbaren Titelbilder angeschaut hat, die der Kaffeehaussitzer macht, ach was: komponiert. Und das für jeden Beitrag. Chapeau!

Die Diskussion über Buchblogs oder Literaturkritik im Zeitungsfeuilleton – bei der es ja auch um so wichtige Fragen wie Kaffeetassenfotos ging – reißt irgendwie nicht ab, offenbar hat noch nicht jeder etwas zu dem Thema gesagt. Dazu gibt es aber hier keinen Link, denn: GÄHN!

Richtig – am 1. August 2015 eröffnete das Erika-Fuchs-Haus, ein Literaturmuseum der besonderen Art, in Schwarzenbach. Näheres kann man z.B. in der Frankenpost nachlesen.

Das Team der Schweriner Buchhandlung Ein guter Tag – Literatur & so stellt mit »Echo« eine offenbar schöne Geschichte über zwei Menschen vor, die einander nicht zu nahe treten wollen, weil sie fürchten, aus der Bahn geworfen zu werden.

Leider etwas ins Stocken geraten ist der Blog Ein Jahrhundert lesen, wo aus jedem Jahr ein Buch vorgesehen ist. Tobi von den Lesestunden bloggt weiterhin fleißig über Frauenschicksale, gewährt uns aber auch immer wieder interessante Einblicke in seinen Arbeitsprozeß, etwa über Bewertungsfragen oder begleitende Social-media-Aktivitäten, und technische Details, die sich unter der Benutzeroberfläche abspielen.

Holger von Zeilentiger liest Kesselleben wandert immer wieder aus dem Stuttgarter Kessel heraus, Entdecke England war nach längerer Pause wieder einmal unterwegs und Philea’s Blog empfiehlt ganz entspannt virtuelle Reiseziele für Bibliophile.

Das war es für heute. Dies ist übrigens der sechste Netzalmanach und damit ist ein gutes Jahr seit dem ersten Eintrag dieser Art vergangen.

Netzalmanach März bis Juni 2015

Netzalmanach Januar/Februar 2015

Netzalmanach Oktober bis Dezember 2014

Netzalmanach August/September 2014

Netzalmanach Juni/Juli 2014

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5 Antworten zu Netzalmanach Juli/August

  1. saetzebirgit schreibt:

    Darauf: Hoch die Tassen! 🙂

  2. entdeckeengland schreibt:

    Eine sehr schöne Idee mit dem Netzalmanach. Ich habe gleich wieder einige Anregungen bekommen. Vielen Dank auch für die Erwähnung!

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